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28. Februar 2012

Die traurige Küche

... oder "Traurig in der Küche"? Wahrscheinlich beides.
Wisst ihr eigentlich, wozu man eine Dunstabzugshaube braucht? Ich wußte vor wenigen Monaten noch nicht einmal, was das überhaupt ist. Verbunden mit einem Dunstabzug ist das aber eigentlich eine ganz feine Sache.
Da sich unsere Küche gerade im Umbau (Dauerzustand) befindet, sind weder Dunstabzugshaube noch Dunstabzug vorhanden. Genauergenommen sollte man diese Konstruktion sowieso eher Küchendunststabilisator oder Kochgeruchsneutralisator nennen. Wenn ich so darüber nachdenke, sind meine Begriffe eigentlich nur komplizierter und sagen genau das gleiche aus. Lustig wie ich erst jetzt darauf komme.
Jedenfalls habe ich keinen Dunstabzug in der Küche. Und da ich seit wenigen Monaten auch aktiv koche, kann ich jetzt sogar über dieses kleine Alltagsproblem (oder First World Problem? Wahrscheinlich beides.) schreiben. Seit wir keine Dunstabzugshaube mit Dunstabzug mehr in der Küche haben, riecht die Küche immer noch ein paar Stunden lang danach, worin gekocht wurde. Man merke sich: "worin" nicht "was", denn lustiger-, komischer- oder vielleicht auch auf irgendeine Art ironischerweise riecht es immer entweder nach gebratenem Fett, Öl oder ... unbeschreiblichem Essig-... Ach, was weiß ich - Küchen sind ein Neugebiet für mich.
Wie dem auch sei, keine Dunstabzugshaube, kein Dunstabzug, stehender Geruch. Dieser setzt sich mit Vorliebe in den ersten drei Schichten Kleidung ab und in langen Haaren. Diese langen Haare wollen seither jeden Tag gerne gewaschen werden, denn ich hatte es 1. nach kurzer Zeit schon satt auf der Arbeit mit "Deine Haare riechen nach Fischstäbchen" begrüsst zu werden und 2. stört es meinen verehrten Mannfreund sehr, wenn ich nach leckerem (?!) Essen rieche, da er zurzeit Diät macht. Eine Nulldiät. Definitiv die effektivste Abnehm-Methode die ich je zu Gesicht bekommen hab. Also keine Dunstabzugshaube, kein Abzug, kein Bock auf Fischstäbchen-und-Essig-Haar, TÄGLICHE HAARWÄSCHE! Tägliche Haarwäsche Freunde, bei langen Haaren! Ihr kennt ja die Probleme nicht, die damit verknüpft sind! Ich hatte nie schnell fettende Haare - bis JETZT! Ich hatte einen festgelegten Rhytmus von 2-3 Haarwäschen und 1 Kur pro Woche - bis JETZT! Meine Haare sind ein Desaster! Das tägliche schmerzhafte Kämmen ist ja noch nicht das Schlimmste, aber meine Haare sind mittlerweile zu richtigen Shampoo-Cracks geworden! Ich glaube, sie würden auch ihren Körper auf der Straße anbieten gegen Shampoo und Spülungen, wenn sie es könnten! Diese elenden-... Jedenfalls, was ich damit sagen will:

DENKT MAL AN DIE FUCKING UMWELT, BITCHES!

Weniger Haarwäschen, weniger Wasserverbrauch, weniger hohe Wasser-Rechnung, weniger hohe Heiz-Rechnung = genügend Geld für eine Dunstabzugshaube mit Dunstabzug.
...
Oh.
Jetzt sehe ich den Haken an der Sache, oder besser den Teufelskreis.
Wahrscheinlich beides.

Abb.: Klassische Dunstabzugshaube. Symbolbild.

6. Februar 2012

Die Patriots und Ich

Die schönsten Szenen vom gestrigen Superbowl XLVI:

- Die Szene, in der alles sehr schnell ging
- Die Szene, in der man so tat, als wäre man schon seit Jahren Fan der einen Mannschaft
- Die Szene, in der alles etwas unübersichtlich wirkte
- Die Szene mit der Unterbrechung
- Die Szene, in der man mitbekam, daß mit einem eiförmigen Ball gespielt wird
- Die Mega-Playback-Show
- Die Szene, in der für europäische Verhältnisse recht viel gelaufen wurde
- Die Szene, von der man leider fast gar nichts mitbekommen hat
- Die Szene mit Tom Brady im Bild
- Die Szene, in der auch die Zeitlupe recht wenig zur Auflösung beitrug
- Die Szene, zu der man trotzdem kennerisch nickte
- Die Szene in der man davon überzeugt war, das eigene Team hätte gewonnen, es jedoch schlussendlich die Gegner waren...

14. Dezember 2011

Wozu hat man eigentlich zehn Zehen?

Eigentlich braucht es ja nur acht. Oder?
Wozu sind die kleinen Zehen da?
Damit man Tischbeine, Möbel- und Sofakanten schmerzhafter erwischen kann.

Es war Sonntag Abend. Das Football Spiel der New England Patriots gegen die Washington Red Skins ist gerade zu Ende gegangen. Die Patriots haben Dank Tom Brady und Rob Gronkowski zwar gewonnen, aber es war knapp. Und glücklich wäre ich in diesem Spiel tatsächlich mit jedem Ausgang gewesen, denn ein guter Freund ist ein Red Skins Anhänger. Mein Mannfreund hingegen trägt selbst zum Einkaufen im Supermarkt seine Patriots-Jacke. Und vor wenigen Monaten hätte er fast den Mann vor uns an der Kasse mit einem französischen Baguette verprügelt, weil er einen Hoodie der New York Jets trug. Sie beliessen es am Ende beide mit friedlichen Beschimpfungen von denen ich "Möge eine zahnlose Ziege dir die Eier abbeissen" am besten fand.
Jedenfalls war es Sonntag Abend und ich wollte gerade ins Bett gehen. Mannfreund verbrachte noch etwas Zeit mit Schönheitspflege im Bad und ich ging noch einmal zum Fernsehtisch, um mein Buch zu holen. Auf dem sehr kurzen Weg dahin lief ich geradewegs in das Sofa. Jeder kennt die schmerzhafte Sensation, gegen Möbelkanten zu treten. Es ist vergleichbar mit einem entschlossenen Schritt auf ein LEGO-Bauteilchen.

Jedenfalls fluchte ich sehr laut und sehr lange, nahm mein Buch und ging ins Bett. Am nächsten Tag bemerkte ich einen sehr leichten Schmerz und eine komische Verformung meines äußersten kleinen Zehs. Wozu haben wir diesen Scheiß überhaupt? Er hat eine komische Form und ein Knochen guckt definitiv an einem neuen Ort hinaus. Ich mein... Was ist die Funktion von diesem Körperteil?!

Ich habe Schmerzen, ich bin schlecht gelaunt und meine Schuhe passen mir nicht mehr.
Das wollte ich der Welt nur mal mitteilen.

14. November 2011

Look at my horse, my horse is amazing!


Um mir mein eigenes Haus kaufen zu können, musste ich ganz viel Kohle anscheffeln. So lange bin ich in Himmelsrand noch gar nicht unterwegs, aber der Jarl von Weisslauf erhob mich vor Kurzem in den höchsten Ehren-Stand, den er überhaupt vergeben kann: Den Thane. Was? Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt? Wie unhöflich von mir.


Mein Name ist Aleithea, geborene Nord. Flüchtling aus Helgen. Oder Heldin von Weisslauf, wenn ihr so wollt.

Mit dem Titel "Thane von Weisslauf" darf ich mir auch Grundstück in Weisslauf aneignen. Und das steckte ich mir zum Ziel. Um mir eine Hütte in der Festung leisten zu können, musste ich nicht nur eine Bande Vampire beseitigen, die Morthal terrorisierten, nein, ich musste auch zwei riesige Drachen in der Nähe von Windhelm zur Strecke bringen! Aber lange Rede, kurzer Sinn - nachdem ich die Drachenknochen und -Schuppen endlich für einen guten Preis an diverse Händler bringen konnte, war mein erstes Eigenheim in Greifnähe.

Es ist kein pompöser Anblick, das gebe ich zu. Aber es ist schöner, im eigenen Bett zu schlafen, anstatt fremde Strohbetten aller möglichen Gasthäuser platt zu liegen. Außerdem hält Lydia die Hütte einigermaßen sauber. Zu eurer Information: Lydia ist nicht meine gleichgeschlechtliche Bettgenossin, sondern eine persönliche Leibwächterin und Dienerin, die ich freundlicherweise vom Jarl zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich verstaute nach dem Einzug den Großteil meiner Ausrüstung in meiner Kiste und stellte mich dann vor die Haustür. Doch irgendetwas fehlte... Irgendetwas mehr wollte ich noch-... ein Pferd!

Wie toll wäre es, ein eigenes Pferd zu haben! Ich zog also noch Mal los und verkaufte meine Edelsteine, die ich auf Reisen gefunden und...- (sagen wir: gefunden!) habe.
Mein erstes Pferd fand ich in den Ställen von Weisslauf. Es war ein dunkelbraunes Modell, stämmig, hatte schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Aber es wirkte robust und seine dunklen Augen blickten mir verständnisvoll und wagemutig entgegen. Sofern man das von einem Pferdeblick behaupten kann. Sein Gesichtsausdruck gefiel mir.

Ich schwang mich sofort auf den Rücken des Pferdes und machte mich auf, in Richtung Westen. Kaum hatte ich den Fluss westlich der Festung von Weisslauf überquert, vernahm ich ein markerschütterndes aber bekanntes Geräusch. Ein Drache! Er kreiste majestätisch über dem Bauernhof neben der Straße. Ich stieg vom Pferd und zog meinen Bogen. Ich feuerte einen Stahlpfeil in den Himmel, genau in die Brust des Drachen. Doch das Ungetüm schwebte zu hoch und nicht mal meine hervorragend geschmiedeten Pfeile reichten so weit. Ich beobachtete den Drachen dabei, wie er noch ein bis zwei weitere Kreise über meinen Standpunkt zog und dann aber zurück zum Berghang schwebte und aus meiner Sicht verschwand. So ein Mist!
Ich wollte mich zurück auf mein Pferd schwingen aber-... ja, wo ist es denn? Etwas weiter vorne überquerte das Huftier gerade eine kleine Brücke. "Wenn du zurück in deinen Stall willst, ist das aber der falsche Weg, Monsieur!", rief ich dem Pferd nach, aber es half nichts. Ich eilte ihm hinterher, musste sogar einen kurzen Sprint einlegen, um es zu erreichen. Ich stieg wieder auf. Zurück im Sattel folgte ich dem Weg entlang des Flusses Richtung Westen. Mein Ziel ist die Stadt Rifton. Zu Fuss dürfte ich etwa einen Tag brauchen, vielleicht kann ich mit Hilfe des Pferdes etwas Zeit einsparen.

Nur wenige 100 Meter weiter passierte ich einen Turm. Davor stand eine junge Frau. "Diese Wegstrecke ist gebührenpflichtig.", sagte sie. "Das hier ist ein freies Land", informierte ich sie. "Ich reite, wohin es mir gefällt." "200 Goldstücke und Ihr dürft reiten, wohin es euch auch immer gefällt.", entgegnete die Wegelagerin. Ich seufzte. "They see me rollin' they hatin'", murmelte ich. "Zahlt den Wegeszoll und euch soll nichts geschehen!", rief die Banditin und spannte ihren Bogen. "Das werden wir gleich sehen!", antwortete ich, sprang vom Pferd und zog meine Kriegsaxt. Schon flogen die ersten Pfeile von der Gegenseite des Flusses in meine Richtung. Das Pferd wieherte erschrocken auf und galoppierte in die Richtung, aus der wir kamen davon. Ich erschlug die Banditin vor dem Turm und den nächsten Banditen, der mir entgegen kam. Aus dem Augenwinkel erblickte ich das Pferd. Es war außerhalb der Reichweite der gegnerischen Bogenschützen stehen geblieben. Ich betrat den Turm und erklomm die Leiter zur ersten Zwischenebene. Hier gab es keine Gegner. Ich stieg eine weitere Leite hinauf und kam in einen Raum mit einem Durchgang. Dieser führte auf eine Ein-Mann-schmale Brücke, welche diesen Turm mit einem identischen Gegenstück auf der anderen Seite verband. Auf der Brücke standen Bogenschützen und weitere bewaffnete Banditen. Mit der gezogenen Waffe betrat ich die schmale Brücke und begann das Feld von Vorne frei zu räumen. Plötzlich hörte ich ein mir bekanntes Wiehern aus der Nähe. Aus unmittelbarer Nähe! WAS ZUM-...?! Hinter mir stand das Pferd und griff mit wütendem Wiehern und Huftritten meine Gegner vor mir an. Wie ist das überhaupt möglich?! Die Brücke war für mich schon viel zu schmal! Da ich seitlich nicht am Pferd vorbei konnte und vorne der Weg mit Leichen gesäumt war, wir aber von der anderen Flussseite her immer noch mit Pfeilen beharkt wurden, gab es nur einen Ausweg. Ich schwang mich auf mein Pferd und ritt rückwärts vorsichtig den schmalen Steg zurück in den Turm hinein. Im Turm selber blieb kein Platz, um vom Pferd zu steigen und um die Ecke mit der schmalen Leiter hinab in die erste Ebene kam ich mit dem Tier auch nicht. Was für eine treudoofe Kreatur. Wie ist sie überhaupt hierher gekommen?
Ich riss das Zügel herum und versuchte den einzigen Ausweg zu nehmen, der mir noch blieb, ohne mich dem tödlichen Pfeilhagel der Gegner oder dem sicheren Sturz von der Brücke in den Fluss zu übergeben. Ich nahm die Leiter nach oben.


Heldenhaft thronte ich auf meinem übermächtigen Kriegspferd auf der Zinne des Turmes. Pfeile schnellten an meinem Ohr und vor meiner Brust vorbei, doch diesen glorreichen Moment konnte mir keiner nehmen. "Fickt euch!", rief ich mit ganzer Seele zum anderen Flussufer hinüber. "Fickt euch und euren Wegzoll, ihr Idioten!", schrie ich.
In dem Moment wieherte mein Pferd laut und bäumte sich auf. Ein Pfeil hatte sich in seine Brust gebohrt. Es verlor sein Gleichgewicht auf der engen Zinne des Turmes und gemeinsam stürzten wir über die Brüstung hinunter in die Tiefe.
Während alle Knochen in meinem Körper barsten und ich im eisigen Wasser des Flusses versank, sah ich aus dem Augenwinkel, wie der tote Körper meines Pferdes von der Strömung davon getragen wurde...

Sarah liess den Xbox 360-Controller aus der Hand fallen und warf die Hände in die Luft. "NEIN! PFEEERD!" "Was ist passiert?", fragte ihr Mannfreund, der neben ihr an seinem PC arbeitete. "Mein Pferd, das ich mir neu gekauft hab ist soeben den Bach runter gegangen. Jetzt muss ich das Spiel neu laden und den ganzen Weg von den Ställen aus nochmal machen!" "Was-... Wie-... Ach, ich frag nächstes Mal gar nicht erst."

16. August 2011

Gamescom 2011


Nun ja, die gamescom 2011 steht eigentlich nicht mehr nur schon vor der Tür, sondern hat schon angefangen, denn heute Abend verpasse ich bereits meine erste Branchen-Party. Aber derer wird's noch viele geben und was an, vor, nach und bei und in und überhaupt an der Messe zahlreicher vorhanden sein sollte sind: Gute Videospiele.

Ich freue mich auf Mario Kart 7, Luigis Mansion 2, Xenoblade Chronicles, Professor Layton und das letzte Phantom (Wetten, ob das wirklich der deutsche Titel wird, laufen noch), Skyrim, Battlefield 3, El Shaddai, Catherine, The Legend of Zelda: Skyward Sword und hoffe, dass mindestens ein Teil davon an der gamescom anzutreffen sein wird.
Und ihr natürlich,
auf euch
freue ich mich auch.

26. Juli 2011

Le Gameblog Revival


So, es wird endlich mal wieder Zeit, den Blog zu beleben! Gründe dafür gibt es zugleich viele und ganz wenige. Die Gamescom steht vor der Tür, das wird aufregend und auf meinen Visitenkarten steht noch immer die Gameblog-Email-Adresse und ich bin definitiv zu faul, neue Karten zu bestellen. Deswegen hier ab jetzt (und das ist eins der vielen Versprechen, die ich ja schon oft gemacht habe!) endlich wieder Geschriebenes und Gefundenes aus der weiten Welt des Internets!*


*Übers.: Nyan, nyan nyan nyan nyan nyan Nyan, nyan Nyan nyan nyan! Nyan nyan nyan nyan nyan nyan nyan nyan nyan. Nyan Nyan nyan nyan nyan Nyan, nyan nyan nyan nyan nyan nyan Nyan nyan nyan nyan nyan Nyan-Nyan-Nyan nyan nyan nyan nyan nyan nyan, nyan Nyan nyan nyan. Nyan nyan nyan nyan (nyan nyan nyan nyan nyan nyan Nyan, nyan nyan nyan nyan nyan nyan!) nyan nyan Nyan nyan Nyan nyan nyan nyan Nyan nyan Nyan!


31. Januar 2011

Side Quest Saturday - Das Internet

Ihr kennt das bestimmt. Extreme Grenzerfahrungen wie ein Fastunfall zum Beispiel, ein Bungee-Sprung oder ein leerer Kühlschrank an einem Samstagabend allein zu Hause.
Nun, ich hatte knapp zwei Wochen kein Internet. Und das hätte übelst ins Auge gehen können...

Alles begann am Samstag auf dem Weg zum Friseur. Ich las ich auf Twitter: "@ Aha zuletzt online vor 18 Tagen bei Xbox Live!" Unmöglich. Gerade gestern wurde ich sitzen gelassen von meiner vermeintlichen Verabredung und hab statt dessen "Assassins Creed" gespielt! Und den Tag davor wurde ich sitzen gelassen von einer anderen Verabredung und hab aus Frust zwei Stunden in "Dragon Age" mit der Suche nach einem Sidequest verbracht! 18 Tage kein Xbox Live? Wie ist das möglich?

Zu Hause (diesmal verlief der Friseurbesuch /fast/ ohne Zwischenfälle*) wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Aber erst einmal musste ich den Laptop einschalten, denn ich hatte zwei Wochen an US-Serien nachzuholen. Und da erschloss sich schon fast das Problem: Kein Internet. Eine nette Fehlermeldung war da: Irgendwas mit IP-Adresse. Aber kein Internet.

Ich schaltete den Laptop aus und wieder ein. Kein Internet. Ich nahm den PC vom Netz und schloss ihn wieder an. Kein Internet. Ich schaltete den Router aus und wieder ein. Da war es wieder, das Internet! Phuuuh.

Aber wie konnte denn das Internet nicht funktionieren, während Telefon und TV (die über das selbe "Gerät" (ich weiß nicht, ob es ein Router ist, ein Switch, ein Digital-Empfänger oder irgendwas anderes, deswegen schreibe ich lieber nichts, sonst werde ich noch als Technik-Noob geoutet) einwandfrei liefen?
Ohne der Sache noch weiter auf den Grund zu gehen loggte ich mich bei Xbox Live ein und nach nur 40 Minuten Systemupdate war alles beim Alten. "Heh! Kein Internet!", dachte ich. Und das wohl über zwei Wochen.

Ich will jetzt nicht der Ursache auf den Grund gehen, warum ich nicht bemerkt habe, dass ich zwei Wochen lang netzlos lebte (ich arbeite recht viel) sondern mir ausmalen wie es gewesen wär, /wenn/ ich es bemerkt hätte. Und ich kein iPhone hätte.

Und deswegen präsentiere ich euch:

18 Tage 17 Nächte - OHNE INTERNET

Das Tagebuch der Sarah Geser

Dienstag, der 11. Januar 2011.
Es herrscht Krieg. Die Atomuhr steht auf fünf vor Zwölf und Menschen auf der ganzen Welt sind hochgradig unzufrieden. Wir haben kein Essen! Wir haben keine coole Regierung! Wir haben AIDS! Wir haben eine Meuterei! Mimimimimimimi...
Doch das interessiert eine junge Frau hoch im Norden Deutschlands gar nicht. Denn sie hat ein viel größeres Problem. Gerade als sie Facebook aktualisierte erschien wie aus dem Nichts eine graue Seite:

"Was zum-...?", fragt sie sich. Aktualisieren. Aktualisieren. Ethernet-Kabel raus. Ethernet-Kabel wieder rein. Aktualisieren. Aktualisieren. Nichts.
"FFFFFFUUUUUUUUUUUU!", sagt die laut. "WARUM PASSIERT DAS AUSGERECHNET MIR? WARUM ICH, GOTT?! WARUM ICH?!" Okay, Ruhe bewahren. Einatmen, ausatmen, ganz ruhig.", versuchte sie sich selbst zu beschwichtigen. Das ist bestimmt nur temporär. Es gibt viele andere Sachen, die man machen kann! Aktualisieren. Aktualisieren. Router aus. Router wieder ein. Aktualisieren. Aktualisieren. Nichts. Stricken zum Beispiel. Oder Fernsehen. Mal raus gehen. Trainieren. Fernsehen. Xbox spie-... Die Xbox!
Das Mädchen hatte kürzlich im Tausch gegen "Fable III" als Leihgabe "Assassins Creed II" und "The Darkness" erhalten. "Hey, das könnte ich doch jetzt mal probieren!"

Mittwoch, der 12. Januar
Die ersten Stunden "Assassins Creed II" und "The Darkness" waren ganz in Ordnung. Das würde sie am Besten mal auf Facebook mit all ihren Freunden teilen. Freunde... das war ein gutes Stichwort. Warum vermisste sie andere Menschen so sehr? Erst mal bei Facebook einloggen und-...
"NEIN! GRAAARGH!", rief das Mädchen aus. "DIESE VERDAMMTE SCHEISSE DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!" Wut stieg in ihr auf. Wut auf die Regierung, Wut auf andere Menschen. Wut auf einfach alles! Ohne Facebook hatte sie keine Freunde. Keinen Kontakt zur Außenwelt. Warum waren eigentlich die Rolläden am Fenster oben? Es ist viel zu hell!

Freitag, der 14. Januar
Ablenkung ist da. Die Eltern des Mädchens. Sie erzählte ihnen nichts vom nicht-funktionierenden Internet. Alles ist in Ordnung. Ihr geht's gut. Hauptsache alle sind gesund.

Montag, der 17. Januar
"Okay, ich schlage dir einen Deal vor:", sprach das Mädchen zu Gott. "Du gibst mir mein Internet zurück und ich gehe dafür nächsten Sonntag zur Kirche. Okay? Bitte!... Bitte!.... BIIITTTEEE!!!" Doch Gott schien nicht hinzuhören. Still war es in der Wohnung. Das Mädchen saß da, den Blick gen Himmel-... naja, Decke gerichtet. Sie senkte den Kopf. Wortlos und fast wie ein Roboter griff sie nach dem Telefon. "Hallo Teufel, na? Bock auf einen Deal? Nein, es geht diesmal nicht um meine Figur...", das Mädchen hörte hin. Stille schlug ihr entgegen. Nichts als drückende Stille. Moment! Kein Freizeichen? Hiess das, dass das Telefon jetzt auch-... FFFFFFFFUUUUUUUUUUUU!!!!!!

Freitag, der 21. Januar
Das Handy klingelte. Es klingelte. Es klingelte. Es klingelte. Es klingelte. "Hallo?", sagte Sarah müde. "Hallo, hier ist die Lou (ich bin die Geschäftsführerin von Popular, da wo du mal gearbeitet hast)." "Hrrrgh." "Wo bist du, du warst seit einer Woche nicht bei der Arbeit?" "Kann nicht." "Warum?" "Jemand muss die Kerzen vom Traueraltar um den Schreibtisch herum überwachen." "Den was-...?!" Das Mädchen legte auf. Sie seufzte. Das Handy klingelte schon wieder. Es klingelte. Es klingelte. Es klingelte. Es klingelte. "JA WAS DENN?!", schrie das Mädchen müde in ihr iPhone. "Hallo, hier Charley (deine einzige Freundin in Hamburg, die sich auch mal dazu herunter lässt, etwas mit dir zu unternehmen)." "Hrrrgh." "Ich spiele heute Abend auf der Audimax Bühne Theater. Willst du zuschauen kommen? Dann können wir danach noch was zusammen unternehmen." "Nein. ... Muss... Altar... ." Sie legte auf. Keine Menschen. Kein Außenkontakt. Kein Facebook. Kein Twitter. Kein Xbox Live. Kein Internet. Kein Leben. Nur sie und die Depression.


Freitag, 28. Januar
Wann habe ich zuletzt etwas gegessen? Wann habe ich zuletzt das Haus verlassen? Worin liegt der Sinn davon? Diese Fragen und viele mehr, stellte sich das Mädchen, während es im Bett lag. Das tat sie nun seit 10 Tagen. Aber es war egal. Alles war egal. "Es ist egal.", dachte sie plötzlich. "Das Internet ist weg. Aber ich lebe noch. Es ist egal.", sie erhob sich mühselig und langsam. "Das Internet ist weg, es wird nich wieder kommen.", sagte sie sich. "Aber es ist egal."
Es gibt einen Unterschied zwischen Resignation und Akzeptanz. Und ganz langsam, aber nur langsam begann das Mädchen ihren Verlust zu akzeptieren. Ihr Name war Sarah Geser. Und sie lebte seit 17 Tagen ohne Internet. Nein, sie würde den Frust und die Verzweiflung nicht mehr stumm in sich hinein fressen und den Schmerz still ertragen. Das Internet war fort und es würde niemals wieder kommen. Das musste sie akzeptieren. Es war nicht ihre Schuld. Es war niemandes Schuld. Vielleicht war der Verlust ein Samen, aus dem etwas Gutes sprießen konnte. Trost. Heilung. Persönlichkeits-Wachstum. Sarah würde das Internet in guter Erinnerung behalten. Das war sie ihm schuldig.
Aber es war Zeit, weiter zu gehen.
Ohne stehen zu bleiben.
Ohne zurück zu blicken.
Es kann nicht immer ein Happy-End geben.
Wir sind hier nicht bei fucking Twilight.

10. Januar 2011

Schleichwerbung

....
Sarah wirbt mal wieder. Diesmal nicht für Dragon Age, nein (doch, vielleicht ein bisschen), sondern für einen kleinen Zweig der Firma meines Papas. Eisbahnen, 10m Banner und Peugeuts sind relativ unhandlich. Deswegen habe ich bis jetzt nie viel über die Produktionen vom Papa gesprochen. Aber seine Handycover, die find ich großartig und die sind auch für Normalsterbliche erforderlich.

Einfach unter http://handycovers.ch ein gewünschtes Motiv hochladen (zum Beispiel ein Bild von Alistair aus "Dragon Age: Origins" - nur so ein Beispiel!), anpassen, absenden, bezahlen, warten, Hülle drauf und fertig :)

Bei mir ging es etwas einfacher (oder komplizierter?) weil ich den Zahlungsschritt umgehen durfte. Ich musste lediglich ein Bild hochladen, es anpassen, einen Screenshot davon dem für die Produktion verantwortlichen senden mit nettem Begleitschreiben und dann zur Firma, das Cover abholen.

Jedenfalls sind die Hüllen aus Silikon, das heisst, wenn das Handy mal runter fällt (bei mir ein wöchentlicher Vorgang) zerbricht die Hülle nicht gleich. Sie lässt außerdem genügend Freiraum für die Kameras, was bei meinem letzten teuren Lederetui ja missachtet wurden und ich mich irgendwann fragte, warum alle Bilder dunkle Ecken haben. Außerdem sehen die neuen Hochglanzexemplare auf dem iPhone 4 besonders schick aus, das Zeug eignet sich also auch für Leute, die nicht gleich als iPhone Nutzer entpuppt werden wollen, weil sie Apple eigentlich voll Scheiße und Steve Jobs schlimmer als Hitler finden.

Ähm ja, lange Rede kurzer Sinn, ein Bild meiner eigenen iPhone Hülle (3) die ich abgöttisch liebe:

New Year's Resolutions

I hate New Year Resolutions. It's always the exact same shit like last year. You make some resolutions only to NOT stick to it right after making them. You forget about them and the next year you make the same bloody resolutions like last year. It's total crap the whole concept just does not work and I fail to see the purpose or any sense in making resolutions.

My resolutions for 2011:

- More dating
2010 was a very lame year in dating world. I couldn't even do a "Top 3 of worst dates" because I think all in all I didn't even have 3 dates. I blame my search for work and the large amount of work I've had this year. And my laziness.

- More workout
November and December I worked out a proud amount of 100 Minutes 3-4 times a week. I want to keep that going. And maybe do a little more - I mean... what could possibly happen?

- Work harder
I work from 8 to 6 but I know I can do more. I can pay better attention, become more self-confident, actually know what I'm doing from now on and - well - just be better. It's like being back at school, but I just don't feel like being head of class yet. Soon I will be.

- Make new Goals
I'm probably done with my training (I mean job wise, let's not talk about workout anymore) by the end of 2011. And then I will have to ask myself the same question all over again: What will I do? If I have the possibility to stay on this job I of course would, I love it here it's great. But if I don't I'll have to decide if I want to look for work in Hamburg (underpaid and overworked) or go back to Switzerland (paid adequately for an unimaginably boring job in an unimaginably boring country) or finally move on to England (study? find a job?). I don't know but I know I won't know once I'm there either.

So. 2011. Whaddup?

21. Dezember 2010

Meine Mutter IST "Inception"


Dominic Cobb glaubt die Kenntnis des Prinzips von "Inception" gepachtet oder gar erfunden zu haben. Er liegt falsch. Es war meine Mutter.

Ich habe meinen Eltern nach dem Kinobesuch "Inception" ans Herz gelegt, ich war davon überzeugt, der Film würde ihnen gefallen. Mein Vater fand ihn gut, meine Mutter hat ihn nicht verstanden. "Könntest du mir "Inception" erklären? Ich hätte dieses Glas Wein nicht trinken sollen, bevor ich ihn angeschaut hab", sagte sie am Telefon. Ich versuchte 20 Minuten lang die Handlung aus dem Kopf zu repetieren und wies darauf hin, was wichtig ist und was nicht. Als von der anderen Seite der Leitung nur stumme Verwirrung kam, versprach ich ihr "ich mach dir eine Zeichnung".

Wie wenig wusste ich damals, dass ich die war, die nicht verstanden hatte. Aber jetzt ist mir alles klar.

Diesen Sonntag traf ich mich zum Brunch mit ein paar alten und neuen Freunden auf dem Feuerschiff. Das riesige Frühstücksbuffet und meine freundliche Begleitung und Tischnachbarn stimmten mich enorm gut gelaunt. Der Speck und das Rührei waren hervorragend. Jedenfalls liess ich mich durch die angenehme und vertraute Stimmung (und weil gerade das Thema Mütter aufkam) dazu hinreissen, ein bisschen von meiner Mutter zu erzählen. Sie sieht ungeheuer jung aus für ihr Alter, ist superlieb, nett, hält jedoch nicht wenige wichtige Stellungen im Berufsleben, die Entscheidungswillen und Soziale Kompetenz fordern. Sie arbeitet viel und ist trotzdem mit vollstem Herzen für die Familie da. Und da ist noch was...
"Meine Mama macht keinen Hehl daraus, dass sie sich von ganzem Herzen wünscht, Grossmutter zu werden und das am Liebsten so schnell wie möglich.", erzählte ich. Seit ich 15 war, muss ich mir anhören, dass sie in meinem Alter meinen Vater getroffen hat. Seit ich 19 war musste ich mir anhören, dass sie in meinem Alter praktisch schon verheiratet war. Seit ich 21 war musste ich mir anhören, dass sie in meinem Alter schon verheiratet war und seit ich 22 wurde, muss ich mir anhören, dass sie in meinem Alter mich schon hatte. Und wenn ich mit 12-15 unverhofft schwanger geworden wäre, hätte sie sich ernsthaft gefreut! (und mir geholfen, das Kind großzuziehen, das versicherte sie mir immerzu.)

Das sorgte für ein paar Lacher am Tisch (was soll daran lustig sein? Versetzt euch mal in meine Lage!) und ich dachte nicht weiter darüber nach. Am Abend telefonierte ich mit meinen Eltern und meine Mutter sagte prompt "Weißt du, was heute für ein Tag ist? Heute vor 29 Jahren habe ich deinen Vater zum ersten Mal gesehen!"

Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Meiner Mutter muss ich "Inception" nicht erklären! Sie betreibt "Inception" bei mir seit ich 15 bin! Bis jetzt konnte ich mich erfolgreich gegen den Gedanken wehren, jemals Kinder haben zu wollen. Ich war die überzeugteste Kinderlosbleiberin die man sich nur vorstellen kann. Und vom Gedanken einer Heirat war ich weiter entfernt als Kim Jong Il von gesundem Menschenverstand. Fragt man mich aber mittlerweile wie ich mich selber sehe in wenigen Jahren, sage ich bis 28 möchte ich meine berufliche Karriere aufbauen und viel reisen und dann so ab 30 aufwärts möchte ich mit meinem Mann mein Kind großziehen.

Meine Mutter hat es geschafft, den Samen der Idee in meinem Kopf zu pflanzen. Ihre "Inception" war so erfolgreich verlaufen, wie man sich nur vorstellen kann.
Und sollte ich eines Tages mit meiner Tochter vor dem Fernseher sitzen und "Inception" im Werbungsfreien 3D-TV-Abendprogramm anschauen, werde ich mich darüber ärgern, wie einfach es meine Mutter fertig gebracht hatte, mich zu manipulieren.

15. Dezember 2010

Die Musikfrage

Wenn auch eher hintergründig ist bei uns Musik immer ein Redaktionsthema. Mein Ausbildner war nämlich jahrelang irgendetwas Hohes bei MTV und hat somit eine ziemlich-... überzeugte Meinung von Musik.

Nun, als ihm klar wurde, dass ich auf Classic-, Prog- und Hardrock stehe, war ich bei ihm schon mal spontan unten durch und er beschimpfte mich immer wieder keinen Musikgeschmack zu haben (ich habe auch nie etwas anderes behauptet. Mein iPhone besteht zu 75% aus Rock und Metal, zu 10% aus Soundtracks (von Filmen und Spielen) und dann sind da noch Queen und paar Apps...). Ich würde nie anzweifeln, dass er allwissend ist, was das Thema Musik angeht (wobei... Ich bin mir sicher er kann nicht alle Mitglieder die von der Gründung 1977 bis zur Wiedervereinigung 2010 bei Toto gespielt haben oder alle aktuellen Musiker von Chicago aufzählen, und manchmal zweifle ich sogar daran, ob er weiß, wer Roger Hodgson ist) aber ich frage mich ab und zu schon ab seinen Kommentaren zu kontemporärer Musik. Der Grund warum ich diesen Beitrag schreibe, sind eigentlich "LaVive". Vor wenigen Wochen hat mein Ausbildner nämlich anerkennend gemeint, deren Song sei nicht mal schlecht.


Die hochmotiviert dreinblickende junge Dame gehört wohl zur "Band"

Das hat mich ins Grübeln gebracht. (Mich bringen eine Menge Aussagen von Leuten zu denen ich hochblicke unnötig lange Zeit ins Grübeln. So auch Gregors Aussage vom 14. Dezember 2009 zum Beispiel: Auf die Frage hin, ob er sich eine Schutzhülle wünsche für seinen iPod Touch antwortete er: "Ein paar Kratzer machen nichts, es ist ja schliesslich ein Gebrauchsgegenstand." Denkt darüber nach!) Tatsächlich kann ich mir "musikalisch" nichts Schlimmeres vorstellen als mehr als einmal im Leben mit einem Song wie diesem konfrontiert zu werden! Ich glaube ich würde mich eher einer zehnjährigen ununterbrochenen Wiederholung von "Last Cristmas" und dessen Coversongs aussetzen lassen, als noch einmal "Slipping Slipping" anhören zu müssen.

Nun, vielleicht war ich bisher einfach nie mit einem Musiknazi konfrontiert worden. Denn egal wie schlecht er findet, dass ich mich über das neue Album von Giant freue oder wie hoch er die Augenbrauen zieht, wenn ich sage, die besten jungen Bands die ich kenne sind Chickenfoot und Them Crooked Vultures... Wenn die Alternative die Jonas Brothers, LaVive und das neue Take That Album sind, bleibe ich doch liebend gern bei meinem Altmännergeschmack.

5. Dezember 2010

Side Quest Saturday - Die Hose


Am 10. Dezember fährt die ganze Firma nach Frankfurt, zur großen Weihnachtsfeier. Ich stelle mir das so vor wie die Firmen-Weihnachtsfeiern in Filmen wie Batman Returns oder Die Hard. Da wir aber höchstwahrscheinlich nicht von Pinguinen, korrupten Bürgermeistern oder gutaussehenden deutschen Terroristen angegriffen werden, nahm ich mir den Vorsatz mich etwas eleganter zu kleiden. Elegant ist nicht gerade mein Stil, deswegen googelte ich das ersteinmal. Ich kam zum Ergebnis, dass ich eine schwarze Hose brauche. Also nutzte ich diesen Side Quest Saturday, um eine Hose für die Weihnachtsfeier zu finden.

Um 10 Uhr stand ich bereits in Altona. Ich muss aber an dieser Stelle noch erwähnen, dass ich Hosenkauf noch mehr verabscheue als neue Schuhe zu kaufen. Bei Schuhen hat man notfalls nämlich immer die Kompromissmöglichkeit einfach ein günstiges, hässliches Paar zu nehmen, wenn man keine passenden Schuhe findet. Außerdem habe ich Schuhgröße 39, die findet man in keinem deutschen Geschäft, weil anscheinend ausnahmslos alle Hamburger Frauenschuhträger (ich möchte die Männerwelt nicht diskriminieren) Schuhgröße 39 kaufen.

Doch Hosen sind noch schwieriger. Zara und Vero Moda kann ich als Frau mit Konfektionsgröße 38 gleich schon ausschliessen. Da ich nicht gerne Geld ausgebe für nicht-nerdige Kleidung oder generell Sachen, die ich brauche, kommen da eigentlich nur noch C&A und H&M in Frage. Da H&M jedoch nur beschränkte Kollektionen führt, die jeweils einem Thema entsprechen, das sie schon letztes Jahr und das Jahr davor ebenfalls hatten, hatte ich das Pech, dass schwarze Hosen sowie Blazer, die bis unterhalb der Brust gehen dieses Jahr NICHT in Mode zu waren.

Da C&A eher eine Altweiber-Linie verfolgt (man könnte es auch "traditionell" nennen, wenn man nett wär) fand ich dort haufenweise schwarze Hosen. Doch nach 5 verschiedenen Modellen, die -wie sich herausstellte- eigentlich nur 4 verschiedene Modelle waren und zwei identische Exemplare, die an völlig unterschiedlichen Ständern hingen (hasst ihr nicht auch, wenn euch das passiert?) beschloss ich, dass schwarze Hosen an mir ziemlich Scheiße aussehen.

Also, wenn ich keine schwarze Hose tragen kann, dann wenigstens einen Blazer zu den Jeans und einem nerdigen T-Shirt. Diesen Look stelle ich mir perfekt vor. Leider gibt es in ganz Ottensen keinen Blazer, weil der einzige Händler der Blazer zu erschwinglichen Preisen unter 60 Euro führt H&M ist. Und die führen keine Kleidung für Menschen mit Brüsten (auch hier möchte ich natürlich die Herrenwelt nicht ausschliessen. Und da sagen die Leute immer, ich wäre sexistisch! Phah!).

Am Schluss stand ich in der Männerabteilung an der Kasse und hielt eine Mütze in der Hand, die ich während dem 2 Stündigen erfolglosen Shopping-Trip mindestens 5 Mal anprobiert und wieder weggelegt habe. "Die steht Ihnen sehr gut, sieht süß aus.", sagt die schlanke Frau mit den grauen Haaren vor mir an der Kasse. "Vielen Dank, das ist sehr nett. Ich hab eigentlich-" ... Eine Hose gesucht? Geht die nichts an. "eine Mütze gesucht, die nicht so aussieht als wäre etwas Pelziges auf meinem Kopf gestorben.", sagte ich und nickte zu den anderen Mützen, die eigentlich nur aus Fell bestanden. Ich roch an der Mütze. Sie roch nach Jute und das erinnerte mich schlagartig an den Sack vom Nikolaus (das ist NICHT zweideutig gemeint!). Die noch ältere Dame hinter mir bemerkte meinen olfaktorischen-Move und lachte. Ich grinste freundlich (und zu 80% verwirrt darüber, dass ich bei H&M an der Kasse von alten Menschen ausgelacht wurde), bezahlte und ging.

Die Mütze passt perfekt zu meiner grauen Jacke mit dem weißen Fell und den schwarzen Strumpfhosen, die ich zu 90% der Zeit trage. Aber zu Hause fiel mir auf:

"Quest Failed!"

Egal, ich hab jetzt eine coole Mütze.

30. November 2010

Side Quest Saturday - Der Teppich


Samstag ist der schönste Tag der Woche. Ich hab oft frei und die Läden sind geöffnet. Samstags steh ich normal früh auf und erledige Dinge, die ich die ganze Woche / den ganzen Monat / seit ein paar Monaten aufgeschoben hab. Sonntag ist Ausschlaftag, aber der ist nicht so wichtig.
Jedenfalls wurde Samstag deswegen für mich zum "Side Quest Saturday".

Diesen Samstag führte mich mein Sidequest nach "Billwerder-Moorfleet" was keine Bezeichnung ist für eine Heirat, die aus namentlichen Gründen nie geschehen hätte dürfen, sondern ein Ort in Hamburg. An diesem Ort findet man den Traum jeder Hausfrau, die Erfüllung der innenaustatterischen Ambitionen jedes Studenten, ja, den kulinarischen Treff- und Höhepunkt für Harz II-IV-Empfängergroßfamilien und mein persönlicher personifizierter Samstagsshoppingaltraum: IKEA.

Die Sache ist die: Vor diesem Möbelgruselhaus-Besuch fürchtete ich mich wochenlang. Aber meine lieben Großeltern haben mir im Oktober aus Gutmütigkeit (und dank der hochrangigen Überzeugungsfähigkeiten meines Vaters) angeboten, einen Teppich zu kaufen. Zur Feier des Bezugs meiner ersten eigenen Wohnung (Juni). Das ist eine enorm seltene Gelegenheit, denn meine Großeltern sind nicht direkt die freigiebigsten Menschen. Tatsächlich kommt deren Knausrigkeit der von Dagobert Duck ziemlich nahe, nur dass sie kein Geld haben. Ich schätze so ist das, wenn man in eine Nachkriegszeit hineingeboren wird. Funny Fact: Mein Großvater hat aus diesem Grund noch nicht einmal eine Geburtsurkunde, er hat kein Alter und keinen Geburtstag. Wir feiern ihn aber jedes Jahr an irgendeinem Tag zwischen dem 6. und 12. Dezember.

Ein Teppich war ein ganz wunderbares Einweihungsgeschenk, denn das Letzte, was ich mir an Einrichtung für eine erste Wohnung kaufen würde, ist ein Teppich. Dabei habe ich in meiner Wohnung ständig kalte Füße und ein flauschiger Teppich vor meinem riesigen Fernseher wär eigentlich ganz nett. Da für mich eine Wohnungseinrichtung aber aus einem Bett, einem Fernseher, einem Fernsehertisch für die Xbox, den Receiver, das Modem und den Blu-ray Player, einem Schreibtisch und einem großen Regal für DVDs besteht, habe ich nie an einen Teppich oder an Sitzgelegenheiten für mögliche Freunde gedacht. Sitzgelegenheiten und Freunde hab ich immer noch nicht.

Jedenfalls rief mich meine Mutter (ihr kennt sie ja) letzte Woche an und drängte mich dazu, endlich den Teppichkauf in Angriff zu nehmen, denn die wohlgemeinten Angebote meiner Großeltern sind nicht nur selten, sondern auch zeitlich begrenzt, bis sie es vergessen. Also nahm ich diesen Samstag den Teppichkauf in Angriff.

Ich hatte Angst davor, mich alleine auf diese gefährliche Reise zu begeben. Mit einem Teppichkauf ist nicht zu spaßen und er ist keinstenfalls zu unterschätzen. Man muss erst einmal den Transport berücksichtigen. IKEA ist in (am? auf dem? beim?) Billwerder-Moorflet, meine Wohnung ist in der Stadtmitte. Habe ich Freunde mit einem Auto? Nein, ich habe einen Freund von einem Freund mit einem Auto, aber den getrau ich mich nicht anzurufen, weil ich auf ihn stehe. Ich überlegte den Problemfall auf die Deutsche Art zu lösen: Ich warte bis es so weit ist, und schaue dann weiter.

Also fuhr ich mit der Bahn zu IKEA. Dort fand ich auch sofort einen Teppich der mir gefiel. Sein Name war KARBY und er war Kackbraun und Beige. Bei genauerer Betrachtung fiel mir aber auf, dass er mir gar nicht gefiel, sondern nur der Preis von 15 Eur. Aber da ich es nicht selber zahlen musste, guckte ich mich weiter um. HULDA VILSE hatte es mir angetan, aber irgendwie war mir das Design zu wagemutig. Ich bin ein langweiliger Mensch, ich habe eine karg eingerichtete Wohnung, da kann ich nicht mit einem so lebendig gemusterten Teppich antreten. Was sollend die Leute von mir denken? GILDA KVÄLL gefiel mir richtig gut und fühlte sich an, als würde man hundert herzige Schafe streicheln. Leider ist er zu bunt. Und gegen Farben wehre ich mich sowohl bei der Einrichtung als auch bei meiner Ausstattung beharrlich. Aber er war so schön! Und flauschig! Und... teuer! Über 100 Euro für einen Teppich, das geht nicht! Auch wenn es eindeutig der Teppich meiner Träume ist (was es bis vor 5 Minuten gar nicht gab). Doch dann fand ich ihn. Sein Name war HAMPEN, er war weiß und flauschig. 'Nuff said.

HAMPEN kam auch relativ günstig mit 39 Euro und war für mich somit moralisch gerade noch vertretbar. Ich will meine Großeltern ja nicht ausnehmen.
Als ungeübte Teppich-Sliderin (vielleicht kennt ihr die Sensation, mit etwas Schuss einen Teppich zu betreten, der unfixiert auf einer Linoleum oder Parkettfläche liegt. Es ist ein fantastisches Gefühl eines kurzen Moments völliger Schwerelosigkeit, bevor man mit dem Rückgesäß auf dem Boden aufschlägt, was dem Erlebnis jeweils einen nachhaltig schmerzhaften Aspekt zufügt.) wusste, dass Teppiche rutschsichere Unterlagen brauchen. "Sind aus.", informierte mich der IKEA-Angestellte höflich. Tja...

Ich ging zur Kasse und stellte mich in die Selbst-Eincheckschlange. Ein älteres Ehepaar größerer physischer Ausmasse gesellte sich hinter mich. "Ne, Klaas, dat is dje... Hier mut man selber bezahlen!", sagte die Frau entrüstet und wechselte zu einer normalen Kasse. Cool, muss man dort nicht selber bezahlen? Würde mich irgendwie wundern. Egal. Ich bezahlte und ging. Glücklicherweise findet sich neben IKEA direkt ein Bauhaus-Markt. Ein riesig großer Laden, mit Dingen, die man Frauen wie mir lieber nicht in die Hand geben oder zeigen sollte. Es sei denn, es besteht zu irgendeinem Teil aus LED-Lämpchen.

Ich schleppte meinen Teppich quer durch den Bauhaus-Markt und suchte nach der Teppich-Abteilung. In der Teppich-Abteilung erklärte ich den Teppich-Abteilungsinformanten wonach ich suchte. Was suchte ich denn eigentlich? "Hallo, ich suche so eine Rutschunterlage für den Teppich", sagte ich. "Also eigentlich eher eine Anti-Rutschunterlage." "Besser so." "Haha, Sie sind ein Spaßvogel!" Letzteres dachte ich nur, sagte es aber nicht. Ich schnappte mir eine Rutschfeste Unterlage und ging damit und mit dem Teppich zur Kasse. Ich bezahlte die Unterlage und spazierte aus dem Laden. Wenn man hier ungefragt mit einem Nicht-bezahlten Teppich herauspazieren kann... klappt das dann auch mit einem unbezahlten Kärcher? Wozu brauche ich einen Kärcher?

Zwischen IKEA und Bauhaus war ich noch davon überzeugt, den Teppich alleine nach Hause schleppen zu können, ohne ein Taxi rufen zu müssen. Auf halbem Wege der 5km Strecke von Bauhaus bis Bahnhof war ich mir nicht mehr so sicher. Meine Finger waren nicht nur durch- sondern weggefroren, mein Tragarm schmerzte und der weniger belastete Arm schien aus Solidarität beim Schmerz- und Anstrenungsmarathon mitzumachen. Sehr uncool von euch, liebe Arme. Sidequests sind nicht einfach, soviel ist klar, also sollte ich mich weniger beschweren und einfach froh sein, dass mein Weg nicht noch von Wegelagerern, Bogenschützen oder Darkspawn gesäumt war.

Am Bahnhof stieg ich in die S-Bahn die direkt zu mir nach Hause fährt. Und an meinem Wohnzimmerfenster vorbei, wenn man eine Station zu spät aussteigt. Leider fuhr die S-Bahn HEUTE nicht zu mir nach Hause. Am Hauptbahnhof quetschten sich Tausende von Fussballzuschauern in die S-Bahn, von denen nicht wenige "Teppich!" bemerkten. Und dann fuhr die Bahn zum Jungfernstieg, der Reeperbahn und Altona statt Dammtor, Holstenstraße und Elbgaustraße. Nachdem ich das schwere Stück Scheiße von HAMPEN quer durch Altona geschleppt hab, konnte ich dann doch noch meine Bahn bis zu mir nach Hause nehmen. Nur aus der komplett falschen Richtung.

Zu Hause rollte ich HAMPEN stolz aus und stellte dann PELLO drauf. Es sah gut aus. Weiß und flauschig ist eine hervorragende Kombination! Ich rief meine Eltern an. "Ja, also ich hab heut einen Teppich gekauft." "Wieviel hat er denn gekostet?", fragte mein Vater fürsorglich, denn die Frage "Was kostet's?" ersetzt bei ihm "Wie geht es Dir?", "Wie fühlst du dich?", "Was machst du so?",
"Wie war dein Wochenende?" und "Wie waren deine Ferien?". Ich beschloss, ihm deswegen einen kleinen Schrecken einzujagen: "150 Euro." "..."
"Nein, Scherz, 39 Euro, Plus 8 Euro für die Rutschfeste Unterlage, Transport hab ich keinen gebraucht."
"Kein Problem, der alleine hätte ruhig auch 150 Euro kosten können."

FFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU

*Congratulations, Quest Completed.*


23. November 2010

1 Jahr Deutschland!


Heute ist der 23. November 2010.
Am 23. November 2009 fing mein abenteuerliches Leben in Deutschland an.
Naja, abenteuerlich ist wohl zuviel gesagt, aber wenn man bedenkt, dass ich gar nie nach Deutschland wollte, ist es doch erstaunlich.
Es war ein verdammt langes Jahr und es hat sich verdammt viel getan. Aber wie kam ich überhaupt an die Stelle wo ich jetzt stehe? Tja... Das ist eine lange Geschichte, die nichts mit Activision zu tun hat, denn diese Geschichte über Berlin, die ich angekündigt hab, werde ich wohl nie niederschreiben! Und damit bestätigt sich mal wieder, dass ich nichts zu Ende bringe und genau DAMIT schlage ich jetzt wieder einen Bogen zum vergangenen Jahr. Also. Fangen wir an am...

22. November 2009!
Ha! Damit habt ihr nicht gerechnet! Am 22. November 2009, es war ein Sonntag, nahm ich gegen 10:00 Uhr in Zürich die Bahn nach Hamburg. Lockere (Grahrg!) 10 Stunden später kam ich in Hamburg an. Ich betrete zum zweiten Mal im Leben Altonaer Boden. Ein Monat zuvor war ich nämlich hier zum Vorstellungsgespräch bei einer kleinen unscheinbaren TV-Produktionsfirma namens Riesenbuhei, wo ich für eine kleine unscheinbare (und das ist wirklich wahr) Stelle bei einer klitzekleinen Sendung namens MTV GameOne anheuerte. Und da ich zwei Wochen später eine Zusage erhielt, guckte ich mich plötzlich nach Wohnungen um in Hamburg, statt in Bournemouth.
Einfach war es nicht, aber ich fand eine freundliche Mädchen WG, die mich aufnahm. Also nahm ich vor einem Jahr am Bahnhof Altona ein Taxi und fuhr zu meiner neuen Bleibe in Eppendorf. Auch wenn ich beim WG-Bewerbungsgespräch anders behauptet habe, ich zog das erste Mal von zu Hause weg in eine WG. Das Zimmer war richtig klein, der Röhrenfernseher noch kleiner, die Xbox hatte ich aber trotzdem bereits dabei.

16. November 2010

Kein Geld, kein Licht, dafür ein Bluterguss am Kinn


SONNTAG

09:45 GRAAARGH! Fehler Nr. 1: Bis 02:35 Uhr "Dragon Age: Awakening" spielen, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss. Fehler Nr. 2: Um 02:35 noch "Scott Pilgrim VS the World" zu gucken anfangen und dann nicht aufhören können. Fehler Nr. 3: ganz grundlegend: Sonntags arbeiten gehen.
10:05 Ein Dreh ruft, fertig gedöst, ab unter die Dusche.
11:45 Okay, früher mit Duschen und Anziehen fertig als erwartet. Shit, was mach ich jetzt? Steuererklärung, die ich seit November 2009 aufschiebe, dann muss ich sie heute Abend nicht mehr machen.
12:20 Steuererklärung: Done. Jetzt noch eine Folge "The Walking Dead" und los geht's.
13:20 Shit, bin zu spät dran, jetzt aber hopp und die Dreh-Einwilligungserklärungen nicht vergessen!
13:25 Dreh-Einwilligungserklärungen zu Hause vergessen, also nochmal alle 17 Treppen hoch!

11. Oktober 2010

Ich bin ein herzloses Arschloch aka. Der Untergang des Deutschen Fernsehens

Wenn ich mich so zurück erinnere an die letzten paar Jahre TV-Programm fällt mir nur eine richtig gute Zeit ein. Als "Emergency Room" noch zum ersten Mal über die Röhrenfernseher flimmerte und jeden Mittwoch eine neue "Stargate-SG 1" Folge auf RTL II zu sehen war. Das war weit vor dem Online-Serien-Zeitalter, das sich in Streamland, Torrenttown und Rapidsharistan abspielt.

4. Oktober 2010

Achtung, Ausreden ahead!

Ja, das liebe Bloggen. Ich habe es über längere Zeit gelassen und hier folgen die Gründe:

a) ich war so überwältigt vom "BioShock Infinite" Trailer, dass ich in eine Art BioSchockzustand verfiel und des postens unfähig war.

b) ich hatte aufgrund von Vorstellungsgesprächen, Jobverhandlungen, anstehenden Stellenwechseln und Vertragsbesprechungen keine Zeit.

c) ich hatte aufgrund meines Praktikums und der zusätzlichen Arbeit für das Gameslabor (ja, das gibt es noch und es ist toller als je zuvor!!!) keine Zeit.

d) der Hund hat meine Beiträge gefressen.

e) ich habe den FAZ-Ich schreibe wie-Test gemacht und herausgefunden ich schreibe wie Ildiko von Kürthy

f) ich war damit beschäftigt, meine Seele an den Teufel zu verkaufen, um dafür das Herz von Daniel Hartwich zu gewinnen

f.a) also nicht wörtlich, sondern im Sinne von... Ach egal.

g) ich war damit beschäftigt, die Ankunft und den Aufenthalt meiner Eltern hier in Hamburg vorzubereiten (yeah!)

h) ich muss meinen ganzen Gamerscore von rund 4900 Points wieder herstellen, weil ich mit dem neuen Xbox Live Abo einen neuen Account machen musste. Ich bin nach zwei Wochen erst bei 1000. :(

h) ich musste "Halo Reach" sofort haben und durchspielen und "Guitar Hero: Warriors of Rock" auch!

i) an "Warriors of Rock" bin ich immer noch dran, weil es so sau schwer ist! Und mich @Chaz_Ashley auch noch zum Duett herausgefordert hat (ja, das macht Sinn) und ich jetzt dringend üben muss!

j) ich war damit beschäftigt, Ildiko von Kürthys Gebärmutter in einem fremden Garten zu vergraben und Daniel Hartwichs Herz.

22. September 2010

Steampunk + Fable + Bioshock = TOTAL AWESOMENESS!!!!111




Das jedenfalls war mein erster Eindruck vom neuen "BioShock Infinite" Gameplay Trailer. Was mir an Emotionen und Sensibilität gegenüber anderen Menschen fehlt, spiegelt sich in meiner Liebe zur BioShock-Reihe wieder. So ist "BioShock" nicht nur mein Lieblingsshooter (und ich spiele eigentlich fast nur Shooter) sondern "BioShock 2" auch auf dem zweiten Platz.

17. September 2010

Heute trage ich...


20 if by Giant Robot von Threadless. Na, wer versteht die historische Referenz?

4. September 2010

Today I spoke to Eli Roth

Today I had my first real interview with a star (never mind the hidden insult to anybody else I interviewed so far, including Chris Hülsbeck). The name is Eli Roth and he's best known as "that horror movie guy". He likes blood and gore as much as the next person, so I was really looking forward to talking to him. Turns out: He's fun, he's nice and I could have interviewed myself instead of him and gotten the same answers out. Except for his explanatory work on what it exactly is, a "producer" of a hollywood movie does.