Ich würde ja fast behaupten, auf Xenoblade Chronicles darf man sich genre-übergreifend freuen. Das Japano-RPG (mein Erstes. Das ich wirklich mag.) bedarf einiger Eingewöhnungszeit, vor Allem was das Kampfsystem angeht, aber Heidewitzka- zahlt das sich aus!
In Xenoblade Chronicles dreht sich alles um das magische Schwert Monado. Jawohl, das rosa/rote Ding, das man auf fast allen Xenoblade Bildern sieht. Es macht vorerst vielleicht optisch nicht viel her. Aber wird das Monado im Kampf eingesetzt, verwandelt es sich in das sogenannte "Ultimativ stärkste Lichtschwert Ever ORLYOMGLOLOKBAI!"
Der Protagonist, der auf den dämlichen Namen "Shulk" hört (Nein, nicht "Shalk" ausgesprochen, wie der mächtige Hulk, sondern "Schulk" wie "Schulkind"*) stellt sich als wahrer Träger des UsLEORLYOMGLOLOKBAI heraus. Er macht es sich aus einem überhaupt nicht offensichtlichen oder RPG absolut repetitiven und fantasielosen Grund zur Aufgabe, die bösen Mechons, eine feindliche Roboterspezies zu zerstören.
Viel Glück.
Natürlich macht Shulk selber nicht viel, sondern der Spieler. Dem wird nämlich gleich zu Beginn ein unheimlich komplexes Kampsystem vor die Nase geworfen, mit dem er im ersten Kampf erst mal selber zurecht kommen muss. Aber keine Angst, die nächsten acht bis fünfzehn Spielstunden des Spiels sind mit Tutorial-Hinweisen geschmückt.
Warum ich Xenoblade aber trotz all dem bisher geschriebenen (was? das ist doch alles sehr positiv!) aber total geil finde, erfahrt ihr demnächst.
Nämlich wenn's raus ist. Ab dem 19. August.
*Entymokollation = Ein Vergleich, der gleichzeitig die Herleitung des Wortes beinhält. Ja, ich habe diesen Ausdruck gerade erfunden. Und ich fühle mich gerade extrem intelligent, was in meinem Fall extrem-gut-im-googlen gleich zu setzen ist.

